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Wo liegen die Donauländer?


Wo liegen die Donauländer? - Hol vannak a Dunamenti országok? - Къде са дунавските страни ?
Blick flussabwärts auf die Donau und Stift Melk - Duna Melk előtt - Дунав при Мелк
 

 
 

Die Donauländer
In der Umgebung von Melk wird die variskische Gebirgsbildung durch das Waldviertel, einem Teil
der böhmischen Masse, das Tertiär durch die Ostalpen und das Quartär durch die eiszeitlichen Formen
vertreten. Die Schmelzwassermassen legten die Donau durch den Südausläufer des Waldviertels,
dem Tor zu den Donauländern, nach rund 820 Flusskilometern.
 
 

Die Donauländer
Östlich von Wien liegt die Hainburger Pforte zwischen Hundsheimer Berg,
Schlossberg und Braunsberg nutzte die Donau wohl früher einmal.
 
 

Die Donauländer
Östlich von Wien liegt die Porta Hungarica zwischen dem Braunsberg in den Hainburger Bergen,
dem einzigen österreichischen Karpatenteil, und dem Thebener Kogel in den Kleinen Karpaten.
 

 
Die Donauländer
Heute tritt die Donau tritt nach der Marchmündung an der Burgruine Theben in das Pannonische Tiefland ein.
 
 

Die Donauländer
Die erste Stadt im Pannonischen Tiefland ist die slowakische Hauptstadt Bratislava. Im Bild der
Burghof der Brezalauspurc (Preßburg, Pozsony, Prešporok), wie die Burg im großmährischen Reich hieß.
 
 

Die Donauländer
Östlich von Bratislava teilt sich die Donau in verschiedene Arme und bildet zwei Inseln.
Das Große, zur Slowakei zugehöhrig, und das Kleine, ungarische Schütt. Im Bild das
Kleine Schütt bei Mosonmagyarovàr.
Vorbei an Győr, Komárom und Esztergom erreicht sie das Donauknie und biegt nach Süden ab.
 

 

Die Donauländer
Blick vom Gellerthügel auf die Zitadelle, Buda und Pest.
 
Die Donauländer
Von Budapest fließt die Donau weiter in südliche Richtung. Größere Städte sind Dunáújváros und Baja. In Kroatien liegt Vukovar. Allmählich biegt die Donau wieder nach Osten. In Serbien liegen an der Donau Novi Sad, Beograd und Smederevo. Zwischen Novi Sad und Beograd fließt die Donau nördlich an dem kleinen Gebirge Fruška Gora vorbei. Peterwardein, Smeredevo und die Burg Golubac sind bedeutende Festungsanlagen.
 
Die Karpaten werden zwischen dem Banater und dem Serbischen Erzgebirge durchschnitten. Diese Schlucht heißt Eisernes Tor ( nicht mit dem Banater Eisernen Tor zu verwechseln ). Bei Dobreta - Turnu Severin tritt die Donau wieder aus den Karpaten aus.
 
Dort befindet sich ein bedeutender Staudammm, durch den der Wasserspiegel im Eisernen Tor erhöht wurde. Ostwärts fließend ist die Donau auch Grenze zwischen Bulgarien und Rumänien. Es gibt dort nur zwei Brücken über die Donau eine bei Vidin und eine bei Ruse.
 
Bei Călăraşi liegt dann die Donau auf beiden Ufern in Rumänien. Sie wendet sich an der Dobrudscha vorbei nach Norden. Dort liegen die beiden Industriestädte Brăila und Galaţi.
 
Wieder biegt die Donau nach Osten ab, berührt Moldawien und bleibt bis zur Mündung im Donaudelta Grenzfluss zwischen Rumänien und der Ukraine.
 
Bei Sulina wird das Schwarze Meer erreicht.
 
 
 
 
In Zusammenhang mit den Donauländern sind die Karpaten, die Karpatenregion und das Pannonische Tiefland zu nennen.
 
Die Karpaten und die Karpatenregion
Die Karpaten, auch Karpatenbogen genannt, beginnen beim Leithagebirge und biegen sich fast in einem dreiviertel Kreis bis zum Serbischen Erzgebirge. Die Donau durchschneitet diese bei Hainburg, kaum sichtbar, beim Donauknie von Esztergom sowei beim Eisernen Tor.
 
Einzele Teile der Karpaten haben eigene Namen. z.B. Beskiden, Fatra, Tatra oder Fogarascher Gebirge.
 
Calderen sind z.B. in der Niederen Tatra und in den Ostkarpaten zu finden.
 
Die Karpatenregion umfasst zusätzlich die Gebirgsvorländer, welche bis nach Częstochowa im Norden, St. Pölten in Westen, Niš im Süden und Iaşi im Osten reichen.
 

 

Die Karpatenregion
 
Pannonien und seine Landschaften
Die Alpen, die Karpaten und das Dinarische Gebirge umschließen Pannonien, auch Pannonisches Becken oder Mittlerer Donauraum genannt. Der Rand des Beckens ist von Tertiärhügelländern gesäumt. Ein Kreis von erloschenen Vulkanen, wie Gleichenberg, Güssing, Somló, Sümeg, Boldogkő oder Palánka, liegt in diesen Hügelländern. Das Innere des Beckens besteht aus dem kleinen und dem großen Tiefland. Der Bakonywald, der Plattensee und die Vulkanberge von Tapolca teilen das Becken in unsymmetrisch aufgebaute Hälften.
 
Landschaften im Osten, wie die Maramuresch, die Hargita, Siebenbürgen und das Burzenland haben ein ganz eigenes Gepräge. In Siebenbürgen sind als naturräumliche Besonderheit z.B. Schlammvulkane zufinden.
 
Das kleine Gebirge der Fruška Gora, im Süden gelegen, trennt Donau und Save.
 

 

Die Donauländer
Die Donau entsteht bekanntlich östlich von Donaueschingen durch den Zusammenfluss von Brigach und Breg. Ältere geologische Spuren führen zum Feldsee oder auch, in den Schotterfunden der Irndorfer Hardt begründet, in die Alpen. Flussabwärts wird unterhalb der Donauversickerung und dem Donaudurchbruch bei Beuron, der die Achterstufe der schwäbischen Alb durchschneidet, Sigmaringen erreicht. Das Haus Hohenzollern-Sigmaringen hatte als Dynastie großen Einfluss in Südosteuropa besessen.
Die erste größere Stadt entlang der Donau ist Ulm. Die Ulmer Hutschachteln sind ein Symbol für die deutschen Siedlungen in den Donauländern. Außdem ist das Zusammenleben mehrerer oder vieler Ethnien in diesen verbreitet. Weitere größere Städte sind Regensburg, Passau und Linz. Die Donau durchschneidet bei Kelheim in der Weltenburger Enge sowie zwischen Passau und Linz im Donauengtal das Gebirge. Wird ein physisch-geographisches Ort gesucht, wo die Donau Zeugen dreier Erdzeitalter berührt, wird Melk geeignet sein.